Axel Knoerig: Fracking: Gutachten des Umweltministeriums abwarten Gespräch mit mit Exxon und Wintershall über Projekte im Wahlkreis
Erdgasbohrungen mit der Fracking-Methode haben in verschiedenen Ortschaften der Landkreise Diepholz und Nienburg zu Verunsicherung in Teilen der Bevölkerung geführt. Aus diesem Grund fordert der hiesige Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig, alle derzeitigen Projekte zu stoppen, bis neue Erkenntnisse zu den Auswirkungen auf die Umwelt vorliegen: „Bundesumwelt mini ster Dr. Norbert Röttgen hat hierzu eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse Mitte Juli veröffentlicht werden“, so der MdB. „Der Minister hat daher den Ländern empfohlen, im Rahmen eines Moratoriums weitere Schritte abzuwarten. Dieser Empfehlung schließe ich mich an.“
Gemeinsam mit seinem CDU-Bundestagskollegen Andreas Mattfeldt (Wahlkreis Osterholz-Verden) setzt Knoerig sich dafür ein, dass das sogenannte Hydraulik-Fracking nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt werden darf: „Die Sicherheit von Mensch, Tier und Umwelt muss immer hundertprozentig gewährleistet sein“, so der Abgeordnete . „Gleichzeitig muss eine Umweltverträglichkeitsprüfung - in Abstimmung mit den Bergbauämtern, den Wasserbehörden und der Agrarwirtschaft - zwingend erfolgen.“ Über laufende Projekte in seinem Wahlkreis hat Knoerig sich gestern in Telefonaten mit den beiden Unternehmen ExxonMobile und Wintershall informiert. Darin hat Norbert Stahlhut, Leiter der Unternehmenskommunikation bei ExxonMobile, dem Abgeordneten zugesagt, dass der Konzern in WagenfeldStröhen sowie in Leese auf die umstrittene Fracking-Methode verzichten werde, bis das Gutachten des Bundesumweltministeriums vorliege. In Ergänzung dazu wies Stefan Leunig, Pressesprecher bei Wintershall, darauf hin, dass in Trinkwasserschutzgebieten grundsätzlich keine Bohrungen nach dem FrackingVerfahren durchgeführt würden. Darüber hinaus hat Knoerig sich im Rahmen der jüngsten Sitzung der CDULandesgruppe Niedersachsen mit seinen Bundestagskollegen sowie Mitgliedern des Niedersächsischen Landtags über das Thema ausgetauscht. Die von Knoerig und Mattfeldt genannten Bedingungen für eine Genehmigung zum Fracking-Verfahren finden sich auch in einem soeben eingereichten Entschließungsantrag der CDU-Landtagsfraktion wieder. |