Presse

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12.02.2020, 17:28 Uhr
MdB Axel Knoerig zur Neuaufstellung der CDU
Zur Neuaufstellung der CDU teilt der heimische Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Axel Knoerig mit: „Die Entscheidung der CDU-Bundesvorsitzenden Annegret KrampKarrenbauer, auf eine Kanzlerkandidatur zu verzichten und den Parteivorsitz abzugeben, respektiere ich. Sie hat sich in den vergangenen Jahren erst als Generalsekretärin und dann als Bundesvorsitzende für unsere Partei stark gemacht. Nun hat sie Größe und Haltung bewiesen und den Weg für die Neuausrichtung der Partei bereitet
Das Wichtigste für uns als Union ist es jetzt, zusammenzuhalten und die Chance für den Neustart zu nutzen, um weiterhin eine starke Volkspartei der Mitte zu bleiben. Dies war auch der übereinstimmende Konsens auf dem 50. Jubiläum der CDU-Landesgruppe Niedersachsen am Montag in Berlin, wo u.a. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Fraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus und Landesparteichef Dr. Bernd Althusmann sprachen. Ich halte klar fest:

Für uns wird es auch in Zukunft keine Zusammenarbeit mit der Linken oder AfD geben. Ich persönlich habe noch nie für einen linken oder rechten Kandidaten als Vizepräsidenten des Bundestages gestimmt und das wird sich nicht ändern. Hinsichtlich der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen bedeutet das, die CDU-Landtagsabgeordneten hätten sich bei dieser Abstimmung besser enthalten, da ja von vornherein die Möglichkeit einer Unterstützung durch die AfD bestand. Und FDP-Kandidat Kemmerich hätte bei einem Stimmanteil von lediglich fünf Prozent bei der Landtagswahl gar nicht erst kandidieren dürfen. Die Mehrheitsverhältnisse in Thüringen sind schwierig. Hier sind die demokratischen Kräfte gefordert, eine Lösung zu finden, die den mehrheitlichen Bürgerwillen umsetzt.

Die Bundes-CDU hat daher an SPD und Grüne appelliert, einen einigenden Kandidaten vorzuschlagen. Ansonsten werden Neuwahlen unumgänglich.“
aktualisiert von Ralf Eggers, 17.04.2020, 16:04 Uhr